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Eli Saab

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Eli Saab ist ein libanesischer Modeschöpfer und wurde 1964 in Beirut geboren. Schon als Kind zeigte er sein erstes Interesse an Mode und zog im jungen Alter von 18 Jahren schließlich nach Paris, um dort Mode zu studieren. Bereits im nächsten Jahr eröffnete er dort sein erstes Atelier, doch bis heute fühlt er sich mit seinem Heimatstaat, dem Libanon, sehr verbunden, sodass sich dort auch der Sitz seines Hauptateliers befindet. 
Nachdem großen Erfolg seiner „Ready-to-wear“-Kollektion, die weltweit in Städten wie Paris, Madrid, Moskau, New York City und Hong Kong verkauft wurde, und die Schauspielerin Halle Berry ein von ihm angefertigtes Kleid zu den Oscars trug, sind Elie Saabs Kleider beliebter denn je.

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Hamburgs Musical "Tarzan"


1016185_531325946916152_1506296326_nNachdem ich im März diesen Jahres das Glück hatte Hamburgs erfolgreichstes Musical "König der Löwen" zu sehen (klickt *hier*), war ich vor einigen Monaten noch bei der Aufführung von "Tarzan" und möchte euch dies auch nicht vorenthalten :)
Das Musical "Tarzan" basiert auf der gleichnamigen Disneyverfilmung und wurde zum ersten mal 2006 am Broadway aufgeführt, bis es im Oktober 2008 nach Hamburg kam. Im Herbst diesen Jahres wechselt das Musical jedoch zu seinem neuen Aufführungsort nach Stuttgart.

Tarzan, der Sohn britischer Eheleute, wurde noch als Säugling im Urwald zurückgelassen, nachdem seine Eltern von Meuterern überfallen und schließlich getötet wurden. Völlig auf sich allein gestellt, findet ihn schließlich die Affendame Kala, die ihn mit zu ihrem Stamm nimmt und dort liebevoll aufzieht. Da Tarzan nie eine andere Welt als die seinige kennengelernt hat, sind ihm andere Menschen fremd und so sieht er in sich selbst einen andersartigen Affen, der mit allen Mitteln versucht seinem tyrannischen Zugvater gerecht zu werden. Dieser ist sich Tarzans Abstammung jedoch sehr wohl bewusst und sieht in ihm eine Bedrohung seiner Herde, sodass er ihn im Kindesalter mitten im Urwald aussetzt. Kala, die von diesem Vorhaben hört, macht sich direkt auf den Weg um ihren Sohn zu finden. Als die beiden schließlich wieder vereint sind, beschließen sie, ihr zukünftige Leben gemeinsam, abseits von der Herde, zu verbringen.
Auf seinen Reisen durch den Jungle begegnet er zufällig der jungen Naturforscherin Jane, die gemeinsam mit ihrem Vater angereist ist, um dort neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln. Im Laufe ihrer Bekanntschaft verlieben sich Tarzan und Jane ineinander und beschließen schließlich Afrika zu verlassen um nach England zu ziehen. Tarzan fällt dieser Abschied aus seiner geliebten Heimat jedoch sehr schwer, sodass Jane aus Liebe zu diesem im Urwald bleibt. Dort leben sie dann bis zu ihrem Todestag glücklich miteinander.

Atemberaubende Kostüme und waghalsige Sprünge über die Köpfe der Zuschauer, zeichnen dieses Musical aus. Die spektakuläre Luftakrobatik und der dazu parallele Gesang runden das Ganze ab. Die Produktionskosten belaufen sich wöchentlich auf eine halbe Millionen Euro, nur um den Zuschauern das perfekte Junglefeeling zu vermitteln. Besonders begeistert haben mich vor allem die komplexen Choreographien der Schauspieler, die im sogenannten "ape movement" die Bewegungsabläufe unserer nächsten Verwandten genaustens imitieren. Durch die ausdrucksstarke Mimik und die langen und schweren Bewegungen der Akteure entsteht so nicht der Eindruck, man betrachte einen Menschen im Affenkostüm. Auf diesem Weg gelingt es den Darstellern, eine ausgezeichnete Authentizität zu entwickeln.
Wer allerdings eine neue Interpretation der bereits bekannten Geschichte "Tarzan" oder grandiose Gesangseinlagen à la "Das Phantom der Oper" und "König der Löwen" erwartet, könnte enttäuscht werden. Die musikalische Qualität ist gut, aber nicht überragend. Hin und wieder hat  man Schwierigkeiten einzelne Schauspieler gut zu verstehen, da auf ein sehr multikulturelles Team von Akteuren gesetzt wird und dabei viele verschiedene Akzente nicht ausbleiben.

Alles in allem bietet "Tarzan" dennoch ein tolles Musicalvergnügen und ist seinen Besuch auf jeden Fall wert. Die Kostüme und freien Sprünge durch den ganzen Zuschauersaal sind großartig und die Schauspieler sehr authentisch. Lediglich bei der gesanglichen Qualität kann es mit einigen anderen berühmten Musicals der Hafenmetropole nicht mithalten.

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Bilder mit freundlicher Genehmigung von Stage Entertainment

Zuhair Murad Couture Spring/Summer 2013


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Im Libanon geboren, wuchs Zuhair Murad in Baalbek auf. Mit nicht einmal zehn Jahren, begann er erste Kleider zu skizzieren. Im Jahr 2001 präsentierte er dann zum ersten Mal seine Kollektion während der Haute-Couture-Woche in Paris, bis er im Jahr 2007 seinen eigenen Laden im Herzen von Paris eröffnete, der noch heute als eine beliebte Anlaufstelle für ein bunt gemischtes Publikum gilt. Mittlerweile ist die Marke Zuhair Murad in über 100 Filialen auf der ganzen Welt vertreten, darunter auch in New York, Moskau und London.

Im Januar diesen Jahres präsentierte Zuhair Murad seine neuste Frühjahrs/Sommer Kollektion bei der Haute-Couture-Show in Paris und alles unter dem Motto "Golden Age". An dieser Kollektion begeisterten mich in erster Linie  die vielen Stickereien, Federn, Pailletten und anderen Applikationen. Diese eng anliegenden Kleider stehen für absolute Weiblichkeit und vermitteln mit ihren goldenen und schimmernden Stoffen eine Rückbesinnung an die längst vergangene Antike. Durch Tüll und Seide werden die Stoffe fließender und passen sich perfekt der weiblichen Silhouette an. Ich habe selten eine Kollektion gesehen, die mir auf Anhieb so gut gefiel und an der ich mehr oder weniger nichts auszusetzen hatte. Ich hoffe euch geht es genauso und ihr genießt das nun folgende Video der 16-minütigen Show.Viel Spaß :)

Protestaktion gegen Wildtiere in Osnabrück

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Immer wieder hört man von schockierenden Fällen, in denen hilflose Tiere für Aufführungen eingesperrt, gequält und völlig verängstigt werden. Bislang haben bereits 16 Länder sämtliche oder bestimmte Wildtierarten für Zirkusauftritte verboten und immer wieder wird nun auch in Deutschland über ein solches Verbot diskutiert. 

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Am 24. August kam es in der osnabrücker Innenstadt schließlich zu einer Protestaktion von engagierten Tierschützern. Den konkreten Anlass dazu gab der Circus Voyage, der zu dieser Zeit seine Pforten in Osnabrück öffnete. Unterstützt wurde die Aktion von der Tierschutzorganisation PETA. Ziel war es, dass sich so viele Menschen wie möglich mit den unwürdigen Lebensbedingungen dieser Tiere auseinandersetzen. Dafür gestaltete man im Voraus eigene Plakate, Flyer und Sticker. Der zentrale Fixpunkt dieser Protestaktion bildete der Infostand vor der Kamp Promenade, doch von den insgesamt 20 anwesenden Tierschützern gab es auch einige, die mit Klemmbrettern und Fylern durch die Stadt liefen und im sogenannten "walking act" das direkte Gespräch mit den Menschen suchten.

Im Laufe des Tages konnten Kai Seidel und sein Team insgesamt 664 Unterschriften für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus sammeln. Besonders beeidruckend war das breite Altersspektrum, dass während der Unterschriftenaktion abgedeckt wurde. Von Familien mit kleinen Kindern bis zu älteren Menschen war alles dabei: "Wir waren echt überrascht wie viele Leute schon davon überzeugt waren nicht in einen Zirkus mit Tieren zu gehen", äußerte sich Kai Seidel, einer der Organisatoren, dazu. Da diese Aktion so erfolgreich gelaufen ist, soll sie ein bis zwei Monate nach der Bundestagswahl wiederholt werden. Wenn ihr euch über weitere Tierschutzaktionen in der Nähe von Osnabrück informieren wollt, dann tretet doch bitte der Facebookgruppe "Peta 2 Streetteam Osnabrück" bei.

Ich möchte nun noch auf die Online-Kampagne von Peta www.tyke2014.de hinweisen, dort gibt es die Möglichkeit eine Petition gegen das Halten von Wildtieren zu unterzeichnen.

Das JugendMedienEvent 2013


Vom 29. August bis 1. September fand das 16. JugendMedienEvent der Jugen Presse, dem Verein junger Medienmacher, in Berlin statt. Während dieser Veranstaltung kamen hunderte medienbegeisterte Jugendliche in Berlin zusammen, um an zahlreichen Workshops, Diskussionspanels, Redaktionsbesuchen und vielem mehr, teilzunehmen. Vier Tage lang konnten wir von Journalisten und Medienmachern lernen, mit Politikern diskutieren und uns mit Gleichgesinnten austauschen.
An diesem Wochenende hielten rund 40 Referenten ehrenamtlich Seminare, es gab Veranstaltungen an 27 Orten und ein Teilnehmer hatte im Durchschnitt 4 Stunden Schlaf pro Nacht.
Wir sahen unter anderem als erste Menschen die Preview des Films "Alles eine Frage der Zeit", der für andere Kinobesucher und Journalisten noch nicht zugänglich ist. Außerdem bekamen wir die Möglichkeit den mehrfach ausgezeichneten Film "Oh Boy" zu sehen um anschließend mit dem Hauptdarsteller Tom Schilling und seinem Regisseur Jan Gerster sprechen zu können. Wir waren die Jury eines Poetry Slams, feierten zu Rock Bands, besuchten die Bild- und Weltredaktion, Radiosender und vieles mehr.

Ich werde in der nächsten Zeit ein paar Beiträge zu den verschiedenen Programmpunkten, die mir ganz besonders gut gefielen, veröffentlichen - seid also schon mal gespannt :)
Und vielleicht sehen wir uns ja auch bald: beim nächsten JME 2014! 


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