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"Belo Monte"


Das Amozonagebiet beheimtatet 60 % des Regenwaldes auf der Erde. Es bedeckt ein Gebiet, das fast so groß ist wie das Kontinentalgebiet der Vereinigten Staaten.
1/5 des Trinkwassers der gesamten Welt fließt durch dieses riesige Netzwerk der Flüsse im Amazonas.
Brasiliens Präsidentin Dilma hat nun den Bau des drittgrößten hydroelektrischen Staudamms der Welt "Belo Monte" freigegeben, trotz zahlreicher Proteste, gut einem Dutzend Klagen sowie über 600.000 Unterschriften, die gesammelt wurden.

So würde der Lebensraum von unglaublich vielen Tier- und Pflanzenarten zerstört werden.
Das würde ebenfalls das Todesurteil für die Menschen an der großen Biegung des Xingu-Flusses bedeuten, denn "Belo Monte" wird insgesamt 400.000 Hektar Regenwald überschwemmen und er ist die Lebensgrundlage von über 25.000 Eingeborenen, die an seinen Ufern leben.

Häuptling Raoni des Kayapó-Stammes bricht in Tränen aus 

Aber so tragisch all das schon klingt, viel schlimmer sind jeodch die indirekten Folgen. Man kann sagen, dass "Belo Monte" die hälfte des Amazonagebietes zerstören wird, denn der Stausee sorgt für einen konstanten Wasserspiegel. Die gesamte Vegetation ist angepasst an den Wechsel zwischen Trocken- und Regenzeit. Wird dieser natürliche Rytmus gestört, dann führt das zu einem großen Waldsterben.


All das muss aufhören! Die ganzen Großprojekte in Amazonien brachten für die Völker des Waldes immer den Tod. Durch "Belo Monte" geht das Sterben weiter. Wir dürfen nicht erlauben, dass wir im 21. Jahrhundert die dort beheimaten Menschen immer noch unseren Interessen opfern.

Unterschreibt bitte *hier*, wenn ihr auch gegen "Belo Monte" seid!

Tanztheater - "Reise ins Verborgene"


Nachdem ich in einigen Kommentaren darum gebeten wurde, starte ich heute eine neue Reihe, in der ich hin und wieder Fotos von verschiedenen Aufführungen poste, die ich mir im Laufe der letzten Zeit so angesehen habe. Ich hoffe die Idee gefällt euch, dieses Stück wurde vor etwa einem Jahr auf die Bühne gebracht :)

Der brasilianische Choreograph Guilherme Botelho kreiert in Genf mit seiner dortigen Compagnie "Cie. Alias" modernes Bewegungstheater. 
Unter dem Titel "Reise ins Verborgene" studierte Botelho mit dem Bielefelder Tanztheater sein 2004 uraufgeführtes Stück neu ein. Mit Ironie und viel Witz beschäftigte sich diese Choreographie mit der Erinnerung an die Kindheit – beim Erforschen kindlicher Empfindungen und Launen wurden so Träume, Fantasien und erbarmungslose Realitäten zum Vorschein gebracht. Das Ganze wurde zusätzlich mit Musik aus den frühen 50er Jahren unterlegt.

Reise ins Verborgene
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