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Searching Magic - Interview


Ich bin ein regelmäßiger Leser des Blogs Seaeching Magic von der lieben Mel und jetzt, wo die neue Jahreszeit anbricht, habe ich die Liebe mal angeschrieben und  ihr ein paar Fragen über ihre persönlichen Lieblingsshoppingadressen, Trends für den Herbst, usw. gestellt. Ich hoffe ihr könnt hier ein paar Anregungen für euch finden und ich wünsche wünsche nun ganz viel Spaß beim Lesen :).



Du kommst ja aus Berlin, der Modestadt in Deutschland überhaupt. Was sind denn dort Deine Lieblingsdesigner und/oder – Modelabel?
Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich kaum in Läden gehe, die es nicht in anderen Großstädten auch gibt. Ob zum Schweden Spanier oder andere diverse Kette ist eigentlich alles dabei. Ansonsten gibt es Läden, die nun auch schon mehrere Filialen haben: Brandy Melville & Who killed Bambi.


Was sind deine wichtigstsen Shoppingadressen im Internet?
Ich kaufe ziemlich wenig online, da ich immer Angst habe, dass mir die Sachen nicht passen, was leider sehr häufig der Fall ist und dann bin ich zu faul es zurück zu schicken :D Aber ich liebe Asos, weil man da echt Sachen bekommt die einfach wunderschön und ausgefallen sind. Außerdem ist gegenüber anderer Versandhäuser der kostenlose Versand natürlich unglaublich ansprechend!


Gibt es bestimmte Kleidungsstücke in deinem Schrank auf die Du auch im Herbst/Winter nicht verzichten möchtest?
Ich bin total der Fan von Strickpullovern. Ob Grob- oder Feinstrick ist egal. Hauptsache warm und kuschlig und meistens in Übergröße, sodass man ein Hemd oder noch gewisse andere Kleidungsstücke darunter tragen kann. Aus dem Sommer werde ich auf jeden Fall die geliebten Vintage High Waist beibehalten. Schlicht mit schwarzer Strumpfhose und schwarzen Schuhen. Genauso werde ich auch meine kurzen Röcke kombinieren. Außerdem werde ich mir dann im Winter auch mit "Cropped Tees" den Bauch abfrieren, denn auf die kann ich nicht verzichten :)


Beim durchblättern Deiner alten Herbst/Winter Posts ist mir aufgefallen, dass du sehr gerne Strumpfhosen mit Overknees kombinierst. Wirst du das dieses Jahr beibehalten?
Ja, die Overknees Strumpf Variante für ganz kalte Tage bleibt auf jeden Fall beibehalten. Aber eher weniger mit flachen Schuhe sondern eher mit Stiefeln!


Mit schönen Accessoire kann man fast jedes Outfit aufwerten. Was sind davon Deine Lieblinge?
Ich muss gestehen ich trage momentan sehr wenig Schmuck. 2/3 Freundschaftsbänder und 2 kleine Goldringe, ab und an eine Steinkette. Dafür steh momentan total auf Haarbänder. Also dünne Schals, die ich eindrehe und mir dann um den Kopf wickle :)


Nenne mir 5 Kleidungsstücke, die jede Frau im Kleiderschrank haben sollte.
1.Lederjacke (am besten schwarz) 2. schwarzen Taillenrock 3. einen tollen BH (!) 4. Stay ups 5. Neutraler (langer) Cardigan (Cashmere <33)



Hast Du bestimmte Stilvorbilder, also Personen die Dich in dem was du tust inspirieren?
Ich liebe Alexa Chungs Style. Sie inspiriert mich sehr! Ansonsten Mary-Kate und Ruby Aldrige.


Und zu guter letzt: Freust du Dich auf die neue Jahreszeit?
OHJA! Herbst ist meine absolute Lieblingsjahreszeit. Endlich wieder in Strumpfhosen und Zwiebellook den kühlen Wind draußen im Cafe fühlen. Die im Schrank schon längst eingestaubten Massen an Schals und Mützen hervorkramen und jeden einzelnen Sonnenstrahl zwischen buntgefärbten Blätter, mit der Sonnenbrille genießen. MEL = HERBSTMENSCH!

Helena Bonham Carter - Vogue Interview

Ich blätterte vor kurzem ein bisschen in der neuen Vogueausgabe - die dieses Mal ürbigens gut gelungen ist, von der Maiausgabe war ich z.B. enttäuscht - und plötzlich stoße ich auf ein Interview mit meiner absoluten lieblings Schauspielerin: Helena Bonham Carter. Ich war föllig aus dem Häuschen und so ging ich sofort ins Internet, damit auch meine Leser es zu sehen bekommen :).
In dem nun folgenden Abschnitt geht es um Helenas neuen Film "Toast". Es wird auch die komplette und ungekürzte Fassung folgen, aber wenn ihr dennoch ein Blick auf das Orginal werfen wollt, findet ihr es *hier*. Und *hier* noch der Trailer zum Film - bewusst der englische mit den orginal Stimmen.


Interview
Helena Bonham Carter

Die Königin des Kostümkinos spielt in "Toast" eine herrlich unsympathische Stiefmutter mit Putzfimmel und offenbart im Gespräch auch ihre privaten hausfraulichen Qualitäten
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© AP

VOGUE: Ihre Filmfigur Mrs Potter wird in der amüsanten Filmbiografie über Englands Starkoch Nigel Slater zum scheuernden Alptraum des zarten Kindes Nigel, das Freddie Highmore spielt. Und sie treibt ihn schließlich aus dem Haus. Was reizte Sie an dieser Rolle?

165653_183744768315203_183744444981902_508913_3910146_nHelena Bonham Carter: Die Herausforderung lag in der Tat darin, überhaupt etwas Liebenswertes an Mrs Potter zu finden. Bei der Lektüre des Drehbuchs erschien sie mir beinah monströs mit ihren billigen Sixties-Kostümen aus Nylon, der aufgetakelten Frisur und ihrer gehörigen Portion Bosheit. Alles an Mrs Potter ist geschmacklos – außer ihrem köstlichen Essen. Auf der anderen Seite muss man sehen, dass Nigel Slater sicherlich ein sehr nerviger Knirps gewesen sein muss, weil er intellektuell seinem Alter so weit voraus war. Welches Kind will denn bitte schön mehrstöckige Baisertorten backen!?

Wo lagen Ihre kindlichen kulinarischen Leidenschaften?

Pommes, Chips und Schokolade! Und nicht zu vergessen "Arctic Rolls". Dabei handelte es sich um eine billige Eiscreme, die mit etwas Himbeermarmelade in Biskuitteig eingewickelt war. Für diese Dinger wäre ich als Kind gestorben. Heute fände ich sie vermutlich scheußlich. Man vergisst als Erwachsener die Gerüche und Geschmäcker seiner Kindheit und welche große Bedeutung Geschmackserlebnisse hatten. Als Kind war man zum Beispiel bereit, auch die gruseligsten Hauptgerichte zu ertragen, nur um dann in den Genuss eines köstlichen Desserts zu gelangen.

Einen Großteil des Films stehen Sie aber gar nicht am Herd, sondern schwingen sehr überzeugend den Putzlappen. Ist das auch privat eine Ihrer Leidenschaften?

Meinen Sie vor oder nach "Toast"? In meiner Familie weiß jeder, dass dieser Teil der femininen Seite bei mir nicht sehr ausgeprägt ist. Dafür habe ich zu lange bei meinen Eltern und nicht allein gewohnt. Doch das Tolle an der Schauspielerei ist ja, dass Rollenvorbereitung immer auch eine Gratisausbildung bedeutet. Also bin ich in den Drogeriemarkt gegangen, habe die Putzmittelregale durchforstet und Unterricht bei meiner eigenen Zugehfrau genommen. Ich war sehr überrascht.

Wovon?

Vom unglaublichen Genuss, den es bereitet, eine Oberfläche zu säubern und dann das Ergebnis zu bewundern. Putzen ordnet den Geist, das ist tatsächlich so. Es ist zutiefst befriedigend, beinahe meditativ.

Wobei meditieren Sie sonst noch?

Ich koche. Meine mit Knoblauch gespickte Lammkeule ist legendär. Dazu mindestens zwei Tuben Tomatenmark, haufenweise Kräuter und Gemüse. Am besten, Sie schichten in einer Kasserolle alles aufeinander und lassen es langsam im Ofen schmoren. Ich besitze Tonnen von Kochbüchern, und oft wandle ich die Rezepte ab. Manchmal wird das ein Desaster, aber im Experimentieren liegt der Spaß.

Kann Ihr Lebensgefährte, Regisseur Tim Burton, auch gut kochen?

Er ist berühmt für seine heißgemachten Würstchen! Und er kann Wasser kochen.

Dann decken Sie also das klassische Hausfrauenspektrum ab ...

Ich habe im vorigen Winter sogar einen Erziehungskurs für Eltern besucht. Klar muss man seinen Kindern Liebe und Zeit geben, doch das allein reicht eben nicht aus. Mir fiel irgendwann auf, dass ich auf dem besten Weg war, meinem Sohn Billy Ray und meiner Tochter Nell gegenüber so etwas wie eine furchteinflößende Polizistin zu werden. Ich mochte mich in der Beziehung zu meinen Kindern selbst nicht mehr leiden, weil ich zu einem Negativpol mutiert war. Es mögen ja Naturtalente von Eltern existieren, die sich geschickter anstellen. Doch im Grunde geht es bestimmt vielen wie mir. In einem solchen Kurs kann man lernen, seine Kinder anzuhalten, ohne dabei ständig negativ zu sein, sondern stattdessen die Kids positiv zu bestärken. Ich finde, alle Eltern sollten eine solche Schulung belegen.