.
.

Erst mal... Kanada

Mein Schwesterherz fliegt Ende des Mai für drei Monate nach Kanada um zusammen mit einer Freundin verschiedene Teile des Landes zu bereisen. Übernachten können Sie währenddessen immer auf der Farm eines Freundes, sodass nicht nur der Minivan als Schlafplatz fungieren muss. 

Um die Reise gebühren dokumentieren zu können, hat nun auch sie sich einen Onlineblog erstellt. Unter www.annetravelingabout.blogspot.de könnt ihr sie von nun an auf ihrer Reise durch das wunderschöne Kanada begleiten. Und wie ich meine Schwester kenne, wird das sicher nicht ihr letzter Trip gewesen sein - Mal schauen was also noch alles folgt... :)


Spring Outfit Inspiration

Heute hatte ich mal wieder Lust ein kleines Modeboard zu erstellen. Die jeweiligen Artikel findet ihr unten mit direkter Verlinkung. Ich hoffe, es ist was für euch dabei 



1 Orsay // 2 Esprit // 3 Esprit 
4 Buffalo //  5 Esprite // 6 Orsay

Ach, du schönes Hamburg

Hamburg, das Tor zur Welt. So, oder so ähnlich fühlt es sich in der Tat jedes Mal an, wenn ich die wunderschöne Hafenstadt bereise.

Dieses Mal war ich jedoch weniger als Tourist dort, sondern wollte eine gute Freundin und ehemalige Kommilitonin, die nun in Hamburg - ihrer eigentlichen Heimat - studiert, besuchen. Gemeinsam mit einer weiteren Freundin machten wir so zusammen die Stadt unsicher, gingen im Park spazieren, nahmen selbstverständlich an einer obligatorischen Bootsfahrt teil und schlemmten uns durch so ziemlich jedes Lokal.

Vorrangig hielten wir uns an diesem Wochenende im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel auf. Dieser grenzt unter anderem an die Sternschanze und beeindruckt nicht zuletzt wegen seiner wunderschönen Gebäude, die sich architektonisch in die Zeit der vorletzten Jahrhundertwende einordnen lassen. Besonders innenstadtnah gelegen und von vielen Studenten und jungen Familien bewohnt, wimmelt diese Ortschaft nur so vor süßen Cafés, Kneipen und schicken Bars.

Fotografisch habe ich mich jedoch mehr auf die Gegend rund um die Hafencity konzentriert und hoffe, euch gefällt der kleine Einblick. Wenn ihr mehr Fotos sehen wollt, dann könnt ihr mir auch jeder Zeit auf Instagram folgen :)











Mein Herbst & Winter - Ein kleiner Rückblick

Der Frühling hat nun ganz offiziell begonnen und ich muss wieder mal feststellen, wie ich meinen Blog im letzten Herbst und Winter vernachlässigt habe. Deshalb folgt nun ein kleiner Rückblick meiner vergangenen Monate. Wenn ihr mehr Fotos sehen wollt, folgt mir auch gerne bei Instagram :)





National Gallery London: Die Impressionisten



Wie versprochen folgt nun ein detaillierterer Bericht über meinen Besuch der Londoner National Gallery. Wie in meinem Londonpost bereits erwähnt, umfasst die Ausstellung hier Künstler aus sämtlichen erdenklichen Epochen. Ob Mittelalter, Gotik, Barock, Impressionismus oder auch die Modere, hier ist so ziemlich alles dabei. Besonders gefreut habe ich mich unter anderem auf die Werke der Impressionisten. Vor allem Claude Monets Landschaftsmalereien haben es mir hier angetan. Daher folgen nun ein paar Werke von Monet, Renoir und Degas, inklusive kurzer Beschreibung. Aus urheberrechtlichen Gründen habe ich auf meine eigenen Fotografien zurückgegriffen. Ich hoffe, ihr verzeiht die Qualität.

Es wird jedoch noch ein weiterer Beitrag folgen. Hier wende ich mich dann einer Auswahl epochenübergreifender Gemälde zu, sodass ihr auch einen etwas allgemeineren Blick in die Ausstellung bekommen könnt.

Claude Monet
Snow Scene at Argenteuil, 1875

Hier sehen wir eine Winterlandschaft des kleinen Dorfes Argenteuil um 18874-5. Dem kalten Winter verleiht Monet vor allem durch verschlafene Farben Ausdruck. Hier dominieren insbesondere verschiedene Grau- und Blautöne.
Dieses Bildnis gehört einer Sammlung von insgesamt 18 weiteren Malereien rund um seine Heimatstadt Argenteuil an und ist mit einer Maße von 71 cm x 91 cm das größte unter ihnen. Die meisten dieser Gemälde wurden nahe seines Hauses gemalt, in welches Monet kurz zuvor mit seiner Familie zog.


Claude Monet
The Gare St-Lazare, 1877

Auch dieses Bild gehört einer Reihe weiterer Gemälde an, insgesamt sind es 12 an der Zahl. Zu sehen ist hier die Sicht in die Pariser Bahnstation The Gare St-Lazare. 
Aus zwei Lokomotiven sieht man Passagiere aussteigen, während eine dritte im Hintergrund unter der Brücke verschwindet.
Dieses stark impressionistische Gemälde Monets wendet sich der aufkommenden industriellen Revolution und urbanen Landschaften zu. 


Claude Monet
The Water-Lily Pond, 1899

Mit über 250 Ölemälden gehören die Seerosenbilder der wohl bekanntesten Serie Monets an. Zu sehen sind stets seine Gärten in Giverny. Auch heute sind diese noch beliebte Touristenziele für Menschen aus aller Welt. Monet selbst verbrachte in Giverny seine letzten 30 Lebensjahre und erweiterte seinen Garten mit den Jahren immer mehr, für dessen Verschönerung er  große Geldsummen ausgab.
Jene Abbildung des berühmten Seerosenteiches, der von einer japanischen Brücke umgeben wird, gehört einer Sammlung von insgesamt 17 Werken an, mit deren Anfertigung er auch im Jahr 1899 begonnen hatte.


Pierre-Auguste Renoir
The Skiff (La Yole), 1875

Dieses Gemälde Renoirs wurde vermutlich 1875 in Chatou, einem Vorort an der Seine westlich von Paris, gemalt. Ins Auge sticht neben der freundlichen sommerlichen Farbauswahl vor allem die Darstellung des Lichts.
Renoir war stets bemüht, dass seine Gemälde eine gewisse Freude am Leben ausstrahlen und so liebte er neben Landschaftsgemälden auch die Abbildung gesellschaftlicher Anlässe (Bsp. "Das Frühstück der Ruderer").


Edgar Degas
After the Bath, Woman drying herself, 1890-5

Orientiert an einer Fotografie, bildet Degas hier den weiblichen Körper ab. In den Jahren zwischen 1880 und 1890 fertigte Edgar Degas eine Reihe solcher Frauenbilder an. Badegäste und Tänzerinnen gehören in diesem Fall zu seinen Hauptmotiven.
Hier experimentiert er vor allem mit der Flexibilität von Pastellfarben und aufwendigen Texturen. Die verschwommenen Konturen dieses Pastellgemäldes betonen die Bewegungen der abgebildeten Frau und lassen sie lebendiger erscheinen.
Später verschlechterte sich Degas Augenlicht vornehmlich, sodass in seine Arbeiten immer abstraktere Elemente einflossen, bis er 1917 fast völlig erblindet starb.

London an einem Tag erleben

Von Hastings ging es für einen Tag mit dem Zug nach London. Nur 1:40 Stunde dauerte die Fahrt und unsere Endstation lag direkt an der Brücke, die uns zum Big Ben und London Eye führte. Ich nehme euch hier und jetzt mit auf unseren Kurztrip in zeitlich chronologischer Reihenfolge. Vielleicht kann dies ja dem ein oder anderen als kleine Reiseimpression dienen.

Mit dem Blick auf den Big Ben und die Themse starteten wir unseren Tag. Am 135 Meter hohem London Eye und den zahlreichen Straßenmusikern vorbei, machten wir uns auf den Weg zum weltbekannten Big Ben. Wir hatten sogar das Glück pünktlich um 12 Uhr anzukommen, sodass wir die Gelegenheit hatten, dem schönen Glockenspiel zu lauschen. Wusstet ihr, dass stetig vier Mechaniker im Einsatz sind, die den gesamten Tag für die Wartung der Turmuhr zuständig sind? Ich auch nicht.






Von hier ging es schließlich weiter zu einem kleinen Kaffeestand im Park und von dort direkt zu den Houses Of Parliament, den Regierungssitzen der zwei britischen Parlamente. Einigen vielleicht auch unter dem Namen Palace of Westminster bekannt. Hierzu gehören neben dem Big Ben auch der Victoria Tower und die Central Lobby. Ebenfalls zugehörig ist die Westminster Hall, die zu dem ältesten Teil des Houses Of Parliament gehört und nicht wie viele andere Bereiche, bei dem Brand 1834 zerstört wurde.

Des Weiteren befindet sich dort der kleine Parlamentsgarten, in welchem die berühmte impressionistische Bronzeplastik "Die Bürger von Calais" von Auguste Rodins seinen Platz fand. Der Guss selbst ist von 1908, seine Aufstellung erfolge jedoch erst im Jahre 1915. Ich habe hier einmal für euch die Inschrift abgetippt: "The Conversation of Rodin's The Burghers Of Calais and the new plinth were founded by Nicholas Goodison (Chairman, National Art Collection Found 1986-2002) and Judith Goodison, in 2004". 





Vorbei an den sogenannten Queen's Life Guards musste noch ein obligatorischer Abstecher zum 1703 erbauten Buckingham Palace sein. Auf dem Weg dorthin durchstreiften wir einen weiteren wundervollen Park und genossen die ersten Frühlingsstrahlen. Ja, Sonne im Februar. In London.
Gesehen habe ich die Queen natürlich nicht, aber zu Hause war sie wohl - zumindest war die Flagge oben. Besonders schön fand ich hier unter anderem das Relief der Königsfamilie und die Statur der 2002 verstorbenen "Queen Mum" und ihres Ehemannes King George VI.




Zu guter Letzt ging es schließlich noch in die Londoner National Art Gallery, mein persönlicher Favorit auf unserer To-Do-Liste. Vom späten Mittelalter bis hin zum Impressionismus und der modernen Malerei, hier ist wirklich alles dabei: Rembrandt, Michelangelo, Rubens, Monet, Renoire oder auch Van Gogh... Und das Beste: der Eintritt ist frei.
Wissen solltet ihr jedoch, dass in der National Art Gallery nicht immer alle Bilder gleichzeitig aushängen, denn einige befinden sich auch im Lager, sodass ein stetiger Wechsel erfolgen kann. Das macht einen erneuten Besuch der Galerie immer wieder erstrebenswert. Den ausführlicheren Bericht zu der letzten Ausstellung werde ich noch separat veröffentlichen.

Besonders beeindruckend war auch der Trafalgar Square, jener großer Platz, der unter anderem das National Art Museum beheimatet. Ein wenig erinnerte mich dieser sogar an meinen vergangenen Romaufenthalt. Dieser Piazza mit seinen wunderschönen Brunnen und Menschenmassen auf den Treppen.


Gegen 18 Uhr erklärten wir unser Touriprogramm dann offiziell für beendet und trafen noch einen Freund aus London. Zusammen streiften wir noch eine Weile über den Piccadilly Circus, bis wir schließlich in einer unglaublich tollen Bar mitten in Chinatown strandeten.

Gesehen haben für einen Tag im Grunde recht viel, doch leider entgingen mir sowohl die Tower Bridge als auch der Tower Of London. Theoretisch hätten wir noch genug Zeit gehabt, aber ich bin ganz ehrlich: irgendwann war jeder froh, einfach nur noch sitzen zu können und 'nen gutes Essen verdrücken zu dürfen. Jetzt bleibt auf jeden Fall noch genug zu sehen für den nächsten Londonaufenthalt und der ist auch schon geplant. Dieses Mal allerdings über Nacht bei unserem Freund, ganz stressfrei und entspannt.